Mi
15
Feb
2012
f/16 - Die neue Berliner Fotoschule
Im Rahmen eines Gründercoachings ist die neue Fotoschule f/16 in Kreuzberg entstanden, deren Claim lautet: „Fotografieren ist Leben“. Das Unternehmenskonzept, der Webauftritt und die Organisationsstruktur sind aus einem KfW-Gründercoaching hervorgegangen, das Ernst H. Rupp bei stratum in Anspruch genommen hat. Nicht immer findet die Unternehmensgründung so wie bei f/16 schon im Verlauf des Coachingprozesses statt. Die Gründungscoachings, die stratum durchführt, sind aber grundsätzlich umsetzungsorientiert und beziehen die ersten praktischen Schritte der Existenzgründung mit ein.
Zu einem Gründungsvorhaben gehört auch die Analyse der Zielgruppen. Kaum ein Gründer wird sich auf einen Markt wagen, in dem er noch keinerlei Branchen- und Produktkenntnisse hat. Meistens geht es deshalb im Gründungscoaching darum, das implizite Wissen des Coachees über Kunden- und Zielgruppen zu Tage zu fördern und zu systematisieren sowie es ggf. mit verfügbaren Marktdaten zu vergleichen. Im Fall von f/16 standen am Ende dieser Analyse- und Recherchephase vier zentrale Zielgruppen für die Fotoschule:
- Die „Spiegelreflexträgerinnen“ sind junge Frauen zwischen 25 und 35, überwiegend akademisch gebildet. Sind keine absoluten Foto-Anfänger, aber mit ihren Fotografieergebnissen unzufrieden. Ästhetisch ansprechbar und ergebnis-, nicht technikorientiert.
- Die „Digitalen Späteinsteigerinnen“ sind jenseits der 45, haben lange Foto-Erfahrung und bringen viele Geschichten und Bilder mit. Sie wollen ihre Digitalkamera besser verstehen, haben aber kein Interesse an Fotonachbearbeitung. Für sie ist ein Bild etwas „Authentisches“.
- Die „Männlichen Technikfreaks“ sind über 50jährige hochgerüstete Kamerabesitzer. Sie bringen nur eine sehr begrenzte Lernbereitschaft mit („wissen schon alles“) und suchen Spezialtipps und Bestätigung.
- Zu den „Young Heroes“ dagegen zählen die 20- bis 30-jährigen Männer, die als starke männliche Egos auf der Suche nach dem Abenteuer sind. Sie wollen am liebsten als „embedded photographers“ berühmt werden.
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