Seien Sie ruhig neugierig

Di

12

Jun

2012

Der naive Kult um CSR

Anlässlich der diesjährigen Woche der Umwelt gab die Utopia-Stiftung ihr Changemaker-Programm zur kritischen Betrachtung frei. Zwei der bisher insgesamt 13 Unternehmen, die das Utopia-Changemaker-Manifest unterschrieben haben, waren auf dem Podium vertreten – die Telekom und der Energieversorger Entega. Daneben hatte man Volkmar Lübke, den Koordinator des CorA-Netzwerks für Unternehmensverantwortung, und stratum-Geschäftsführer Richard Häusler gebeten, mit Kritik nicht zurückzuhalten. Diese beiden waren sich einig, dass freiwillige Vereinbarungen mit Unternehmen eine geringe Verbindlichkeit und gesellschaftliche Tragweite haben. Aber im Mittelpunkt der Diskussion stand eine ganz andere Frage: Was ist der Sinn und Nutzen des Changemaker-Manifests?

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Di

01

Mai

2012

Nachhaltigkeit – kein Thema für Kommunen?

Ende April fand in Wiesbaden wieder einmal eine Preisverleihung in Sachen „Nachhaltigkeit“ statt. Der nawi Award zeichnet Innovationen für nachhaltiges Wirtschaften aus, er wird in fünf Kategorien vergeben, die neben KMUs auch den öffentlichen Sektor sowie NGOs, einzelne Produkte und Persönlichkeiten einschließen. Wir sind stolz darauf, dass der Berliner Bezirk Pankow mit seinem Energieeffizenz-Modell „Köpfchen statt Kohle“ einer der Preisträger ist, denn stratum berät und begleitet „Köpfchen statt Kohle“ als Dienstleister für den pädagogischen und kommunikativen Part.

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Do

22

Mär

2012

Nachhaltigkeit als Spiel

Die Chefredakteurin eines Wirtschaftsblattes schrieb uns vor kurzem, das Thema „Nachhaltigkeit“ erzeuge bei ihr eine gewisse Mattigkeit. Wir können das nachfühlen. Es ist manchmal, als sei man in einen Kaugummi getreten. In der Einladung zur bevorstehenden Jahreskonferenz des deutschen Nachhaltigkeitsrates liest man solche Kaugummi-Sätze wie den von den „vielen Nachhaltigkeitsengagierten in Deutschland, die durch konkrete Aktionen das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung wirksam machen und so Bewegung in die Gesellschaft bringen“. Das Leitbild der Nachhaltigkeit ist sicher das Letzte, was in unserer Gesellschaft etwas in Bewegung bringt.

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Sa

18

Feb

2012

Die falschen Sorgen

Wieso kommuniziert die Bio-Branche ihr Anliegen schlechter als die konventionelle, weniger nachhaltige Konkurrenz? Am ersten Tag der BioFach 2012 wollte der BÖLW diese Frage beantworten und lud dazu neben stratum-Vertreter Richard Häusler auch den Werber Bernd Eberle sowie die Nachhaltigkeitskoordinatorin der Schweizer Lebensmittelkette coop, Simona Matt, und die Jung-Öko-Unternehmerin Sina Trinkwalder aus Augsburg ein. stratum durfte den Anfang machen und drei Thesen für die kommunikativen Defizite der Bio-Branche zur Diskussion stellen.

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Mi

15

Feb

2012

Nach der LOHAS-Dämmerung

Vor einem halben Jahr haben wir uns von unseren Newsletter-Lesern für eine Denkpause verabschiedet, weil wir gemerkt haben, dass viel zu viel gequasselt wird in der Welt der Nachhaltigkeit, die sich zunehmend als Markt der Eitelkeiten erweist. Die Selbstbestätigungs-Rhetorik der Nachhaltigkeits-, CSR-, Eco-, Ethik-, Klima-Foren etc. hat uns, offen gesagt, zum Hals heraus gehangen.

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Mi

15

Feb

2012

f/16 - Die neue Berliner Fotoschule

Im Rahmen eines Gründercoachings ist die neue Fotoschule f/16 in Kreuzberg entstanden, deren Claim lautet: „Fotografieren ist Leben“. Das Unternehmenskonzept, der Webauftritt und die Organisationsstruktur sind aus einem KfW-Gründercoaching hervorgegangen, das Ernst H. Rupp bei stratum in Anspruch genommen hat. Nicht immer findet die Unternehmensgründung so wie bei f/16 schon im Verlauf des Coachingprozesses statt. Die Gründungscoachings, die stratum durchführt, sind aber grundsätzlich umsetzungsorientiert und beziehen die ersten praktischen Schritte der Existenzgründung mit ein.

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Mi

08

Feb

2012

Überidentifiziert

Eine Lieblingsgeschichte, die Trainer und Berater erzählen, um die Motivation für das große Ganze zu fördern, handelt von den Männern, die eine Kathedrale bauen, also Steine schleppen und behauen und auf Gerüsten balancierend ihr Leben riskieren. Gelobt wird in dieser Geschichte der eine Handwerker, der nicht über die Mühen seiner Arbeit spricht, sondern als kleines Rädchen im Getriebe stolz verkündet: "Ich baue eine Kathedrale."

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