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Über 40 Biologische Stationen gibt es in Nordrhein-Westfalen. In den letzten Jahren wurden die Einrichtungen, die vor allem für den Vertragsnaturschutz und die Schutzgebietbestreuung zuständig sind, mit erheblichen finanziellen Kürzungen seitens des Landes konfrontiert. Um ihre Leistung zu erhalten, müssen sich die Bio-Stationen, die satzungsgemäß zum Ausgleich zwischen Naturschutz und Landwirtschaft beitragen sollen, nach anderen Finanzierungsquellen umsehen und mehr betriebswirtschaftliches Denken entwickeln. Fünf der Biologischen Stationen ließen sich von stratum® im Rahmen einer Potenzialanalyse bei dieser Entwicklung beraten und begleiten. In jeweils drei intensiven Beratungsworkshops fand die Beratung zusammen mit den gesamten Teams und möglichst auch der Vorstandsebene statt.
Eine intensivere Kommunikation zwischen Vorstand und Mitarbeiterteam, mehr Gewicht auf Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sowie die gezielte Entwicklung von Projektmanagement-Know-how gehören zu den Ergebnissen der Beratung in Tecklenburg. Schon während der Beratung wurden strategisch wichtige Erkenntnisse umgesetzt – beispielsweise spricht die neue Stationsbroschüre bewusst die Menschen als die „Abnehmer“ der Naturschutzleistungen der Bio-Station an. Außerdem werden diese Leistungen mit aktuellen Herausforderungen wie dem Klima- und Hochwasserschutz verknüpft.
„Wir haben während der Beratung viel Optimismus entwickelt“, sagt Stations-Geschäftsführer Dr. Peter Schwartze. Die Darstellung der besonderen Leistungsfähigkeit der Biologischen Station und ihrer Bedeutung für den Wiesenvogelschutz, die im Beratungsprozess erarbeitet wurde, hat inzwischen schon zu konkreten Auswirkungen geführt – das Düsseldorfer Umweltministerium schickte 24.000 Euro zusätzlich in den Kreis Steinfurt.
Ansprechpartner: Dr. Peter Schwartze, Geschäftsführer
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