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Mit neuen Leitlinien will Deutschlands Hauptstadt sich ihrer globalen Verantwortung vergewissern - und dabei ihr internationales Profil schärfen. Was bisher „entwicklungspolitische" Zusammenarbeit hieß, soll in Zukunft eher „internationale" Kooperation genannt werden und keine Einbahnstraße mehr sein. „Wir wagen die These, dass es sinnvoll sei, die Entwicklungspolitik nicht mehr ausschließlich in der überkommenen Perspektive der ‚Hilfe‘, des ‚Gebens und Nehmens‘, des „Nordens und Südens‘ zu betrachten, sondern sie in einen größeren Kontext der partnerschaftlichen internationalen Zusammenarbeit zu stellen", so die zuständige Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt. Partnerschaftlich soll es deshalb auch bei der Formulierung der neuen Leitlinien zugehen. Nicht ein Referentenentwurf aus der Verwaltung wird im Herbst dem Senat vorgelegt werden, sondern ein Programm, das die Berliner Akteure aus Wirtschaft, Bildung, Kultur, Verwaltung, Migrantenorganisationen und Wissenschaft selbst erarbeiten. Den Auftakt dieses Prozesses hat stratum® moderiert und dokumentiert.
Ansprechpartnerin: Ursula Nix, Abteilungsleiterin Regionales Zentrum Berlin/Brandenburg der GIZ
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