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Andreas Hoppe, Jacqueline Roussety: Allein unter Gurken
München 2009, 271 S., EUR 16,95
Was hätte Marcel Reich-Ranicki zu diesem Buch gesagt? Ehrlich - wahr-scheinlich hätte er es nach zwei Minuten aus der Hand gelegt und keines Wortes für würdig erachtet. Denn literarisch ist dieser Erfahrungsbericht eines Städters auf dem Lande ohne jede Bedeutung, auch wenn sich Ko-Autorin Jacqueline Roussety jede erdenkliche Mühe gemacht hat, sich in die Seele des Schauspielers Andreas Hoppe alias „Tatort“-Kommissar Mario Kopper einzufühlen. Aber außer jeder Menge klischeehafter Vorstellungen vom Leben an und für sich enthält das Buch keine Einblicke in die Psyche des Schauspielers. Allenfalls einige ebenso krampfhafte wie peinliche Sex-phantasien im Zusammenhang mit erigierten Gurken, schwellenden Kürbis-sen und lüstern geöffneten Salatblättern, die hoffentlich nur vom Lektorat diktiert wurden. Dennoch ist das Buch ein faszinierendes Dokument.
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