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Nach Corona zurück ins 19. Jahrhundert? Welche Lehren wir leider nicht ziehen

Am 24.03.2022 um 19 Uhr in der stratum lounge

Die Coronavirus-Pandemie hat uns vor Augen geführt, wie verletzlich unsere Zivilisation ist. Normalerweise leben wir im Gefühl großer Sicherheit und vertrauen auf die Stabilität unserer Lebensverhältnisse. Dass ein Virus das öffentliche Leben fast zum Stillstand bringen kann, ist für uns eine neue Erfahrung. Dass wir so schnell als möglich zum früheren Zustand zurückkehren wollen, ist verständlich. Für den Tierarzt Rupert Ebner liegt darin jedoch ein Problem. Denn Corona müsse uns aufrütteln, schreiben Ebner und die Ko-Autorin Eva Rosenkranz in ihrem Buch über die Risiken des Antibiotika-Einsatzes in der Massentierhaltung

 

Ebner, der eine Praxis als Veterinär hat und Umwelt- und Gesundheitsreferent im bayerischen Ingolstadt war, konfrontiert uns mit dem Risiko, in ein „postantibiotisches“ Zeitalter zu schlittern, in dem Menschen wieder an Zahnentzündungen oder Blasenentzündungen sterben werden, weil die vermeintliche Wunderwaffe „Antibiotika“ stumpf geworden ist. Den Grund dafür sieht er in der Entwicklung von Resistenzen, die bakterielle Angreifer unempfindlich gegen Penicillin & Co. machen könnten – und zwar „innerhalb weniger Jahrzehnte“. Die Ursachen sind vielschichtig, aber letztendlich liegen sie in einem Systemproblem unserer Gesundheits- und Lebensmittelwirtschaft und in einer immer dichter besiedelten und mobilen Welt. Was tun?

 

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