Ja, es stimmt doch – die Isländer sind Lebens-Künstler

Falls Sie es verpasst haben: Kürzlich zu Gast bei island*welt in der stratum lounge

Gastgeberin und Moderatorin Claudia Kerns (li.) auf dem Sofa mit Petra Wenzel von PANKEBUCH und Talkgast Þorbjörn Björnsson.
Gastgeberin und Moderatorin Claudia Kerns (li.) auf dem Sofa mit Petra Wenzel von PANKEBUCH und Talkgast Þorbjörn Björnsson.

Seinen familiären Rufnamen aus Kinderzeiten hat er behalten und auch eine neugierig-unbeschwerte Art, mit der er sich seinem Publikum in der stratum lounge präsentierte. „Präsentieren“ ist eigentlich schon zu viel gesagt. Der 36-jährige Sänger, Schauspieler, Performer und Theatermacher Þorbjörn Björnsson machte es sich auf dem orangenen Sofa am Sonntagnachmittag gemütlich und überließ sich ganz der Moderation von Claudia Kerns, die ihn ebenso wie alle anderen einfach „Tobbi“ nennen durfte.

 

Völlig unprätentiös und dem Augenblick verbunden sann der schlaksige Wahl-Berliner dem Sinn der an ihn gerichteten Fragen nach. Was für ihn denn „Heimat“ sei. „Ein großes Wort“, stellte er fest. Er fühle sich in Berlin zu Hause. Ja, auch in Island, wenn er seine Eltern oder Großeltern besucht. Aber sobald er das elterliche Haus verlässt und zur Tankstelle oder in den Supermarkt geht, „dann ist dieses Zuhause-Gefühl weg“.

 

Þorbjörn Björnsson gehört zu den 30.000 Isländern, die im Ausland leben. Als Künstler kann er sich keine schönere Stadt vorstellen, sagt er. Das breite kulturelle Spektrum ist sein Lebenselixier. Er ist einer, der viel ausprobiert. Musiktheater und Sprechtheater sind für ihn gleichermaßen wichtig. Der ausgebildete Bariton arbeitet auch an Videoproduktionen. Beim Talk in der stratum lounge verblüffte er die Zuschauer mit einem Videotape, das seine betagten Großeltern augenzwinkernd als Philemon-und-Baucis-Variante porträtiert. Zuweilen gab es unerwartet tiefe Einblicke in das Private dieses Isländers in Berlin, der sich der hiesigen Isländer-Community nicht angeschlossen hat und laut darüber nachdachte, mehr Freunde zu haben, „wäre gar nicht schlecht“.

 

Seine Freundin war mitgekommen zum Talk und auch das trug dazu bei, dass es manchmal zu intimen Spiegelungen dieses Künstlers kam, der auch schon einmal Kindergärtner war und heute gerne auch mal wieder etwas ganz Einfaches und Praktisches „mit den Händen“ machen würde. Dass Isländer eine besondere Art der Lebens-Kunst entwickelt haben, wurde an diesem Nachmittag mit „Tobbi“ spürbar. 

Zu erleben ist Thorbjörn Björnsson am 19. und 20.11.2014 in den Sophiensälen in Berlin-Mitte in der musiktheatralischen Produktion HOLZFÆLLER »

stratum coacht Absolvent*innen für die Praxis

So viele junge Menschen verlassen heute die Uni und wissen dann, dass sie doch nichts wissen. Oft hilflos und vor allem auf der Suche nach "ich weiß es auch nicht". stratum bietet diesen Absolventen Hilfe, den individuell passenden Weg ins Berufsleben zu finden. Ganz einfach durch ein Praxiscoaching, das für diejenigen gemacht ist, die nicht nur Spaß & Freude an der Arbeit haben, sondern vorallem verwertbare Ergebnisse erzielen wollen. Deshalb halten erfahrungsgemäß immer nur die 5 bis 10% der Interessenten durch, die verstehen, dass nur in ihnen selbst die Veränderung liegt, die sie sich für eine bessere und nachhaltigere Welt wünschen.

 

Wer eine Lernchance für's Leben sucht, kann sich gern bewerben unter Chance Praxiscoaching »

stratum als ergebnisorientierter Energiebildner

Das Projekt Köpfchen statt Kohle setzt die seit mehreren Jahren laufenden Versuche des Bezirksamts Pankow fort, in öffentlichen Gebäuden die Potenziale der Energieeinsparung durch Verhaltensänderungen der Nutzer zu realisieren. Mit Köpfchen statt Kohle hat stratum die bisherige Projektidee innoviert und entwickelt ihre Praxismaßnahmen laufend weiter - stets im Sinne ergebnisorientierter Impacts für die Gesellschaft anstelle üblicher und nur punktuell wirksamer pädagogischer Energiebildungsmaßnahmen.

Die Motivation der Schulen zur Teilnahme an Köpfchen statt Kohle erfolgt nicht mehr primär über finanzielle Anreize (Weitergabe eines Teils der erzielten monetären Einsparungen an die Schulen), sondern durch die Bereitstellung kompetenter Projektbegleitung und Hilfen zur Schulentwicklung sowie die materielle Förderung von besonders innovativen oder engagierten Ansätzen.

Die Überzeugung, dass neben investiven und technischen Maßnahmen vor allem auch das Verhalten und die Kooperation der Nutzer ausschlaggebend für die Energieeffizienz ist, basiert auf heute allgemein anerkannten Erfahrungswerten. stratum macht es Spaß, die Diversität der Akteure von Politik, Verwaltung, Schule und Ingenieurwesen zusammen zu bringen und die "klassischen" Nutzungskonflikte als Chance für Veränderung zu nutzen.

 

Mehr zu Köpfchen statt Kohle erfahren Sie unter Gesellschaftstreiber »

Aber in Berlin, na klar!

stratum-Geschäftsführerin im Interview zum Anlass von 25 Jahre Mauerfall

In diesem Jahr liegt der Fall der Mauer 25 Jahre zurück. Ein Datum, das auch die Stadt des Geschäftssitzes von stratum, Berlin, zum Feieranlass nimmt. Und keine große Feier ohne eine Kampagne. Als inzwischen überzeugte Berlinerin unterstützt diese auch die Geschäftsführerin der stratum GmbH. Das ungekürzte Interview gibt's hier für alle Neugierigen zum Download oder als Flipbook.

 


Unternehmen in Berlin zum Mauerfall
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Mehr zur Mauerfall-Kampagne und den unternehmerischen Unterstützern erfahren Sie bei be Berlin »

stratum's Freund werden

stratum zum Provokateur gemacht

brand eins im Gespräch mit Richard Häusler, Provokateur und Geschäftsführer der stratum GmbH
FluxFM Spreeblick im Gespräch mit Richard Häusler, Provokateur und Geschäftsführer der stratum GmbH