Wir tauschen uns gerne aus.

In der stratum lounge finden regelmäßig Lesungen, Diskussionsrunden, Netzwerktreffen und sonstige Veranstaltungen statt - zu Themen, die wir gerne mit Ihnen teilen möchten. Informieren Sie sich hier und kommen Sie uns besuchen!

Ein Archiv vergangener Lesungen finden Sie hier.



Gegen die Wegwerfmode – So entwickeln Sie Ihren nachhaltigen Kleidungsstil!

Am 20.02.2019 um 19 Uhr in der stratum lounge

Kleidung wird immer mehr zum Wegwerf-Produkt. Statistisch kauft jeder Deutsche pro Jahr 60 Kleidungsstücke. 40 Prozent dieser Textilien tragen wir selten oder nie. Sie verstopfen die Kleiderschränke und werden weggeworfen, längst bevor sie auch nur annähernd aufgetragen sind. Industrie und Handel fördern diesen Trend und wollen bis 2030 ihre Produktion um weitere 60 Prozent steigern. “ Der ganzen Branche ist der Respekt vor ihren Produkten abhandengekommen. Kleidung gilt heute nicht mehr als ein Joghurtbecher oder eine Plastiktüte,“ stellen Kirsten Brodde und Alf-Tobias Zahn fest.

 

Die beiden Autoren wollen dies jedoch nicht nur beklagen, sondern uns allen dabei helfen, etwas dagegen zu tun. In ihrem aktuellen Ratgeber „Einfach anziehend“ erfahren, wir, dass Nachhaltigkeit bei der Kleidung eine Frage des durchaus persönlichen Stils ist – und wie man ihn entwickelt.


In zehn Stufen läuft das quasi verhaltenstherapeutische Programm ab das Brodde und Zahn für uns entwickelt haben. Wer künftig mit einem guten Textil-Gewissen leben will, sollte sich auf das Programm einlassen.


Am 20. Februar – kurz nach der alljährlichen Fashion Week in Berlin – haben Sie die Gelegenheit, den alternativen Mode-Ratgeber Alf-Tobias Zahn live zu erleben. Er stellt sein Buch vor und wird im Gespräch mit stratum-Geschäftsführer Richard Häusler alle seine persönlich erprobten Tipps und Tricks verraten, die Primark, H&M, Zalando und Co. schlecht aussehen lassen würden – wenn eine kritische Masse von Modekonsumenten sie denn endlich umsetzen wollte.

 

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Das große Insektensterben – Was wir alle dagegen tun können

Am 11.04.2019 um 19 Uhr in der stratum lounge

Der Biologe Andreas Segerer bezeichnet sich selbst als „Sterbebegleiter unserer Artenvielfalt“. Das würden vielleicht auch andere Vertreter seiner wissenschaftlichen Zukunft von sich sagen können. Was Andreas Segerer jedoch unterscheidet, ist, dass er nicht über Berggorillas, Tiger oder Spitzmaulnashörner spricht, sondern über Insekten. Also Arten, die unser Mitgefühl weit weniger in Anspruch nehmen können.


Tatsächlich wird das grassierende Insektensterben erst breiter diskutiert, seit auch die Honigbienen davon betroffen scheinen. Die Bienen haben ein positives Image und sind obendrein als Blütenbestäuber ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. „In Deutschland ist die Honigbiene nach Rindern und Schweinen das ökonomisch drittwichtigste Nutztier“, stellt Segerer in dem Buch „Das große Insektensterben“ fest, das er zusammen mit der Literaturwissenschaftlerin Eva Rosenkranz geschrieben hat.


Wie sähe eine Welt ohne Insekten aus? Die Autoren halten uns vor Augen, dass dann unsere pflanzliche Ernährung nur noch auf Getreide basieren würde und im Übrigen die Ratten und andere Nager die Oberhand gewännen, da Insekten als Krankheitsüberträger ausfallen. Auch Pilze und Bakterien würden sich immens vermehren, sodass unsere Welt ohne Insekten „voll von Schimmel und Fäulnis“ wäre.


Neben den erschreckenden Befunden über den Rückgang der Insektenpopulationen bringen Segerer und Rosenkranz uns aber auch ermutigende Nachrichten darüber, was nahezu jeder Einzelne, was Kommunen und auch Landwirte tun können, um das Insektensterben zu stoppen. Sie verbinden konkrete Beispielberichte wie das „Haarer Modell“ mit einem 10-Punkte-Plan für Bürger und Politiker sowie praktischen Informationen über unsinnige Insektenhotels aus dem Baumarkt, unnötige Gartenlichter und fatale Rasenmäher-Roboter.

 

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Brennpunkt Klimawandel - Wie sich das Leben auf unserem Planeten verschiebt

Am 08.05.2019 um 19 Uhr in der stratum lounge

In Florida wird von Immobilienmaklern inzwischen das eventuelle künftige Überflutungsrisiko von Grundstücken in den Offerten ausgewiesen. Mit einer eisfreien Nordostpassage eröffnet sich für den Welthandel vielleicht schon bald eine Alternative zum Suezkanal. In der Nordsee expandiert die pazifische Auster, während in Frankreich die Bordeauxweine dem Temperaturanstieg durch den Klimawandel zum Opfer fallen. Die Bauern in Andalusien streiten sich um das weniger werdende Wasser, während ökologisch problematische, schnell wachsende Holzplantagen in Uganda den ansässigen Menschen das Land wegnehmen, damit wir uns im globalen Norden die „Klimaneutralität“ unseres Konsums erkaufen können. Und das Tote Meer stirbt nun tatsächlich und verwandelt sich in eine Salzwüste, die die Grundwasserspeicher des Westjordanlands unbrauchbar macht.


Die Historikerin und Journalistin Susanne Götze ist seit zehn Jahren rund um den Globus unterwegs, um den realen Klimawandel zu recherchieren. Mit ihren Reportagen liefert sie uns die Anschauung des Problems, die uns hierzulande meist fehlt, wenn wir die immer länger und wärmer werdenden Sommer bei uns genießen. Nahezu überall auf der Welt sind Menschen schon jetzt damit beschäftigt, die Folgen des Klimawandels zu bewältigen – wenn sie denn die Chance dafür haben.

 

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